Was passiert im Museum?

Was macht das Museum mit seinen Exponaten? Wie gestaltet sich der Übersetzungsvorgang vom Archivobjekt zum Ausstellungsobjekt? Wie wird im Zusammenspiel von Archiv und Museum kulturelles Wissen anschaulich gemacht und dabei verändert? Und was lernen Besucher in Ausstellungen? Was nehmen sie wahr? Wie durchlaufen sie den Ausstellungsraum? Antworten auf diese Fragen suchte von Mai 2009 bis April 2012 das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Projekt wissen&museum: Archiv – Exponat – Evidenz (Förderkennzeichen 01UB0909). Dabei handelte es sich um eine Kooperation zwischen dem Deutschen Literaturarchiv Marbach (DLA), dem Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft (LUI) und dem Kunsthistorischen Institut (KHI) der Universität Tübingen sowie dem Institut für Wissensmedien (IWM) Tübingen (Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft). Als empirische Basis für die Beantwortung dieser und anderer Fragen diente eine gemeinsam konzipierte Ausstellung für das Literaturmuseum der Moderne zum Jahr 1912 (mehr…).

Tagungsberichte zur Tagung Museen verstehen: Begriffe, die am 7. und 8. April 2011 in Tübingen stattfand, und zur Tagung Präsenz: ausstellen, erfahren, erforschen am 29. und 30. März 2012 im DLA Marbach.