Prof. Dr. Ulrich Raulff

Vita

1970–1975 Studium der Philosophie und Geschichte
1977 Promotion in Marburg
1995 Habilitation an der Humboldt-Universität Berlin Ein Historiker im 20. Jahrhundert. Marc Bloch
1994–2001 Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; seit 1997 Feuilletonchef
1996 Fellow des Getty Research Institute in Santa Monica (USA)
2001–2004 Leitender Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung
2003–2004 Fellow des Wissenschaftskollegs in Berlin
Seit 11.2004 Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Seit 11.2005 Mitglied im Präsidium des Goethe-Instituts

Auszeichnungen

  • Anna-Krüger-Preis des Wissenschaftskollegs in Berlin für wissenschaftliche Prosa (1996)
  • Hans-Reimer-Preis der Aby-Warburg-Stiftung in Hamburg (1997)
  • Buchpreis der Leipziger Buchmesse (Sachbuch) für “Kreis ohne Meister” (2010)

Publikationen

Monografien

  • Kreis ohne Meister. Stefan Georges Nachleben. München 2009. 2. Auflage
  • Wilde Energien. Vier Versuche zu Aby Warburg. Göttingen 2003.
  • Der unsichtbare Augenblick. Zeitkonzepte in der Geschichte. Göttingen 1999.
  • Ein Historiker im 20. Jahrhundert: Marc Bloch. Frankfurt am Main 1995.

Herausgeberschaften

  • Vom Künstlerstaat. Ästhetische und politische Utopien. München 2006.
  • Briefe aus dem 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main 2005 (zusammen mit Andreas Bernhard).
  • Edition Pandora. (1991–1993) (zusammen mit Helga Raulff).
  • Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek. (1988–1993).

Editionen

  • Herausgeber von Texten Aby Warburgs, Friedrich Gundolfs und Hans Delbrücks.
  • Zahlreiche Übersetzungen vor allem aus dem Französischen, unter anderem von Werken von Michel Foucault, Lucien Febvre und Jean Starobinski.